Sanierung in Zwingendorf – Holzoptik im Vorraum & modernes Bad
Vorraum
Holzoptik 30 × 120 cm
XXL 120 × 278 cm
ca. 10 Arbeitstage
01 · Ausgangslage
Aus einer Badsanierung wurde kurzfristig ein deutlich größeres Projekt
Ursprünglich war bei diesem Projekt in Zwingendorf nur die Sanierung des Badezimmers vorgesehen. Rund zwei Wochen vor Ausführungsbeginn entschied sich der Kunde zusätzlich, auch den Vorraum und Gangbereich erneuern zu lassen.
Trotz der kurzfristigen Erweiterung konnten beide Bereiche in einem zusammenhängenden Arbeitsablauf umgesetzt werden. Gerade beim Vorraum zeigte sich nach dem Entfernen der alten Beläge allerdings, dass eine direkte Neuverlegung nicht möglich gewesen wäre.
02 · Überraschung im Bestand
Unter Parkett und alten Fliesen kamen große Risse zum Vorschein
Im Vorraum lagen ursprünglich zwei Belagsschichten übereinander: Parkett auf bestehenden Fliesen. Erst nach deren Entfernung wurde der tatsächliche Zustand des Untergrundes sichtbar.
Im Kreuzungsbereich des Ganges zeigten sich mehrere große Risse. Der innere Estrichbereich war teilweise vollständig von den angrenzenden Bereichen getrennt und bei Belastung deutlich beweglich. Es kam sogar zu spürbaren Kippbewegungen.
Bevor ein neuer Belag verlegt werden konnte, musste daher zuerst eine Lösung für den vorhandenen Untergrund gefunden werden.


03 · Untergrundsanierung
Verklammern und entkoppeln statt einfach darüber zu verlegen
Die drei voneinander getrennten Estrichbereiche wurden zunächst mit Epoxidharz kraftschlüssig verklammert. Damit wurden die einzelnen Teile wieder zu einem möglichst zusammenhängenden Untergrund verbunden.
Da trotz der Sanierung Bewegungen des bestehenden Estrichs nicht vollständig ausgeschlossen werden konnten, wurde anschließend im gesamten Gangbereich eine 3 mm starke Entkopplungsmatte vollflächig eingebaut. Sie trennt den neuen Fliesenbelag konstruktiv von Bewegungen im Untergrund.
- Rissbereiche freigelegt und beurteilt
- Estrichbereiche mit Epoxidharz verklammert
- Gang vollflächig entkoppelt
- Untergrund für die Neuverlegung vorbereitet
04 · Holzoptik
Rund 30 m² Holzoptik – aber als robuste Fliesenoberfläche
Nach der Untergrundsanierung wurde der Vorraum mit Gazzini Charme Warm im Format 30 × 120 cm ausgeführt. Die Holzoptik ist ein Lagerprodukt aus unserem Sortiment.
Das längliche Format unterstützt die natürliche Dielenwirkung und lässt den langen Gang ruhig und zusammenhängend erscheinen. Gleichzeitig bleibt die Oberfläche unempfindlich und pflegeleicht wie Feinsteinzeug.


05 · Badezimmer
Drei Fliesenserien für ein abgestimmtes Gesamtbild
Parallel zum Vorraum wurde das Badezimmer vollständig neu aufgebaut und verfliest. Am Boden kam ABK Ghost Sage im Format 60 × 120 cm zum Einsatz. Die regulären Wandflächen wurden mit Abitare Terre Bianco 60 × 120 cm ausgeführt.
Als gestalterischer Mittelpunkt wurden zwei XXL-Platten FAP Ceramiche Ylico Flower Falls im Format 120 × 278 cm eingesetzt. Sie bilden eine markante Dekorfläche und setzen einen deutlichen Kontrast zu den ruhigeren übrigen Wandflächen.


06 · Technischer Aufbau Bad
Bodengleiche Dusche, vollständige Abdichtung und Epoxidharzfuge
Im Bereich der bodengleichen Dusche wurde der Estrich für die neue Duschrinne entsprechend aufgebaut. Anschließend erfolgte die vollständige Abdichtung des Badezimmers und die Verlegung der Wand- und Bodenflächen.
Wand und Boden wurden mit Epoxidharzfuge verfugt. Gerade im Nassbereich entsteht dadurch eine widerstandsfähige und besonders pflegeleichte Fugenoberfläche.
Der Badezimmerboden umfasst rund 8 m². Zusätzlich wurden rund 20 m² Terre Bianco 60 × 120 cm sowie zwei XXL-Platten Ylico Flower Falls verarbeitet.


07 · Ergebnis
Zwei unterschiedliche Bereiche – in einem Arbeitsablauf umgesetzt
Die kurzfristige Erweiterung vom Badezimmer auf den gesamten Vorraum machte das Projekt organisatorisch anspruchsvoller. Durch die abgestimmte Ausführung konnten beide Bereiche dennoch in einem Zug fertiggestellt werden.
Besonders der Vorraum zeigt, warum der Untergrund vor einer Neuverlegung genau beurteilt werden muss: Erst durch die Kombination aus Estrichsanierung, Verklammerung und vollflächiger Entkopplung konnte eine geeignete Basis für die neue Holzoptik geschaffen werden.
Die gesamte Ausführung dauerte ungefähr zehn Arbeitstage und wurde abschnittsweise mit zwei Partien umgesetzt.
08 · Projektgalerie
Vom problematischen Estrich bis zur fertigen Holzoptik
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